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Die Phasen der kieferorthopädischen Behandlung:

Erste Beratung: Nach Eintragung und Registrierung der Patientendaten kann das erste Beratungsgesprächmehr

Klinische Untersuchung: Nach der Anamnese (Krankheits-
nachforschung) und der klinischen Untersuchung mehr

Neuaufnahme von Patienten: Soll die Behandlung mit Zustimmung der Eltern erfolgen, so nennt mehr

Diagnostikunterlagen: Nachdem Sie sich entschlossen haben, die Kieferanomalie behandeln zu lassen, werden zu Beginn mehr

Behandlungsplanung: Nach sorgfältiger Auswertung der Diagnostikunterlagen wird der Ablauf der Behandlung mehr

Besprechung des Behandlungsplanes: Im Rahmen eines speziellen Termins werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten mit dem Patienten mehr

Behandlungsgerät: Nach erklärtem Einverständnis der Eltern und nach Vorliegen der Genehmigung des Behandlungsplanes mehr

Abschluss der Behandlung: Die erfolgreiche Beendigung der Behandlung wird durch eine... mehr

Retentionsphase: Nach abgeschlossener Behandlung sollte das Ergebnis regelmäßig in kürzeren mehr

 

 

 

 

 

 

 

   

Die kieferorthopädische Behandlung

Erste Beratung: Nach Eintragung und Registrierung der Patientendaten (bei gesetzlich versicherten Patienten nach dem Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte/EGK Chip-Karte/Krankenkassen-Versichertenkarte) kann das erste Beratungsgespräch mit der Kieferorthopädin stattfinden. Seitenanfang

Klinische Untersuchung: Nach der Anamnese (Krankheitsnachforschung) und der klinischen Untersuchung wird eine Kurzdiagnose erstellt und die Kieferorthopädin erklärt erste Therapievorschläge mit möglichen Alternativen. Ausserdem muss bei gesetzlich versicherten Patienten die kieferorthopädische Indikationsgruppe "KIG" bestimmt werden, um eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse feststellen zu können. Der Patient wird über die Notwendigkeit der Behandlung, die voraussichtliche Behandlungsdauer, die geschätzten Kosten der Behandlung und die Voraussetzungen zur Kostenübernahme informiert. Seitenanfang

Neuaufnahme des Patienten: Soll die Behandlung mit Zustimmung der Eltern erfolgen, so wird dies als "Neuaufnahme" bezeichnet. Seitenanfang

Erstellung von Diagnostikunterlagen: Nachdem Sie sich entschlossen haben, die Kieferanomalie Ihres Kindes behandeln zu lassen, werden zu Beginn der Behandlung eine Reihe umfangreicher Vorarbeiten erforderlich. Es werden Röntgenaufnahmen angefertigt, die die Position beider Kiefer zueinander zeigen und das Gesamtbild der Zahnsituation widerspiegeln. Zudem werden Abdrücke der Kiefer genommen, wobei die Abdrucknahme mit einer weichen Alginatmasse der Herstellung von Kiefermodellen dient. Neben der Befunderhebung finden diese Modelle als Planungs- und Arbeitsunterlagen für die Herstellung der Behandlungsapparaturen Verwendung.

Von der sogenannten "Fernröntgenaufnahme", die über Strecken- und Winkelausmessungen ausgewertet wird, erhält man Informationen über den knöchernen Aufbau des Gesichtsschädels, die Wachstumsrichtung der Kiefer und die Achsenstellung der Zähne. Das sogenannte "Orthopantomogramm" zeigt uns mit einer einzigen Aufnahme in Gesamtsicht alle Zähne des Ober- und Unterkiefers. Wir erkennen die Anlage, den Entwicklungsstand, die Grösse und die Stellung der noch nicht durchgebrochenen bleibenden Zähne.

Weiterhin gibt uns die Handwurzel-Röntgenaufnahme Aufschluß über die skelettale Entwicklung, denn das Wachstum des Gesichtsschädels und der Kiefer verläuft annähernd gleichmäßig mit dem Größenwachstum des Kindes. Anhand der Auswertung über die Wachstumskurve erkennen wir, inwieweit z.B. geplante FKO-Geräte (Bionator, Aktivator) wirksam sind. Schließlich erhält man anhand von Gesichtsfotos im Profil und von vorn ("en face") und deren Ausmessungen Informationen darüber, welche Abweichungen vorhanden und kieferorthopädisch zu beeinflussen sind. Seitenanfang

Behandlungsplanung: Nach sorgfältiger Auswertung der Diagnostikunterlagen wird der Ablauf der Behandlung im Einzelnen geplant, denn der Umfang der Zahnfehlstellungen, die zahlreichen Entwicklungsursachen oder auch genetischen Ursachen verlangen eine präzise Ausarbeitung eines ganz speziell auf jeden einzelnen Patienten ausgerichteten Behandlungskonzeptes. Seitenanfang

Besprechung des Behandlungsplanes: Anläßlich eines speziellen Termins werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten mit dem Patienten sowie in Anwesenheit der Eltern besprochen - bei minderjährigen Kindern (Kleinkinder sowie Jugendliche bis zum 18.Lebensjahr) müssen laut Gesetz immer die Eltern oder Erziehungsberechtigten anwesend sein. Seitenanfang

Behandlungsgerät: Nach erklärtem Einverständnis der Eltern und nach Vorliegen der Genehmigung des Behandlungsplanes bei gesetzlich versicherten Patienten durch die zuständige Krankenkasse wird das Behandlungsgerät eingesetzt. Seitenanfang

Abschluß der Behandlung: Die erfolgreiche Beendigung der Behandlung wird durch eine sog. Abschlußbescheinigung dokumentiert, die die Voraussetzung für die Erstattung der gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteile i.H.v. 20% oder 10% der Behandlungskosten durch die zuständige Krankenkasse ist. Seitenanfang

Retentionsphase: Nach abgeschlossener Behandlung sollte das Ergebnis regelmäßig in kürzeren oder längeren Abständen kontrolliert werden, damit das Behandlungsergebnis von Dauer ist. Meist wird eine Spange noch nachts als "Haltespange" getragen und die Zeiten, in denen die Spange nicht getragen wird, werden langsam erhöht. Diesen Behandlungsabschnitt bezeichnet man als "Retentionsphase".

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