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KIG-Reform

 

 

 

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Eine mehrjährige Langzeitbehandlung stellt hohe Anforderungen an das Können des Kieferorthopäden.

Befunderstellung, Planung und Behandlung werden von uns Kieferorthopäden von Anfang an konsequent und gewissenhaft durchgeführt, um gemeinsam mit dem Patienten das gewünschte Ergebnis entsprechend dem Behandlungskonzept zu erreichen. Dafür werden nach den geltenden gesetzlichen Regelungen von den privaten Versicherungen (PKV) sowie den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erhebliche Mittel bereitgestellt, sofern die festgelegten Kriterien erfüllt sind. [Siehe Hinweis: KIG]

Nachstehend möchten wir Ihnen einige grundlegende Informationen zu folgenden Themen geben:

Kostenerstattung bei privat Versicherten
Es wird Ihnen ein detaillierter Behandlungs- und Kostenplan übergeben, den wir mit Ihnen und Ihrem Kind ausführlich besprechen. Diesen Plan sollten Sie nach Abschluß des privaten Behandlungsvertrages zeitnah bei Ihrer Krankenversicherung bzw. Erstattungsstelle einreichen. Dort wird aufgrund des von Ihnen mit Ihrer Versicherung abgeschlossenen Krankenversicherungsvertrages die Kostenübernahme zugesagt.
Nach Ausführung der vereinbarten Leistungen erhalten Sie eine "Liquidation" genannte Rechnung, deren Betrag Sie direkt an die Praxis begleichen. Gleichzeitig reichen Sie zeitnah diese Rechnung an Ihre Versicherung oder Erstattungsstelle zum Zwecke der Kostenerstattung ein.

Kostenübernahme bei gesetzlich Versicherten
Von der Praxis wird das für Ihr Kind individuell erstellte Behandlungskonzept bei Ihrer Krankenkasse unter Beachtung der KIG-Kriterien [Siehe Hinweis: KIG] zur Genehmigung eingereicht. Sobald der Kostenübernahme in Höhe von 80% (für Geschwisterkinder 90%) durch die Kasse zugestimmt wurde, schließen Kieferorthopäde und Versicherte/r einen Behandlungsvertrag ab und die ersten Behandlungsmaßnahmen können eingeleitet werden.
Sie erhalten als Versicherte/r in jedem Vierteljahr eine sogenannte Eigenanteilsrechnung in Höhe von 20% bzw. 10% der im abgelaufenen Quartal erbrachten (zahn)ärztlichen Leistungen. Diesen Betrag begleichen Sie direkt bei Ihrem Kieferorthopäden. Sie sind gehalten, diese Rechnungen bis zum Abschluß der KFO-Behandlung zu sammeln und sicher aufzubewahren. Wenn die Behandlung im vorgesehenen Umfang erfolgreich abgeschlossen wurde, ist der Lohn nicht nur ein gesundes und schönes Gebiß - Ihre Krankenkasse vergütet Ihnen dann im Rahmen der Kostenerstattung die restlichen 20% bzw. 10% der Kosten, die Sie im Laufe der Jahre bereits als Eigenanteil bezahlt haben.

Behandlung von Erwachsenen
Im Gegensatz zu KFO-Behandlungen von Kindern, die von den gesetzlichen Kassen bei Erreichen der neuen KIG-Kriterien bezahlt werden, haben erwachsene Patienten keinen Anspruch auf Kostenübernahme, sofern es nicht um eine kombinierte chirurgisch-kieferorthopädische Behandlung geht. Für KFO-Behandlungen, die bei Patienten nach Vollendung ihres 18. Lebensjahres begonnen werden, können die Krankenkassen laut Gesetz keine Kosten übernehmen. Wer mit der Korrektur also bis zum 18. Lebensjahr abwartet, muß in die eigene Tasche greifen.

Ausnahme: Behandlungskosten, die im Zusammenhang mit der chirurgischen Korrektur eines oder beider Kiefer entstehen, können durch die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) auch nach dem 18. Lebensjahr übernommen werden.